VERANSTALTUNG

ECCO MEINEKE „UND WIR KAMEN AUS DEM WASSER“

Als Begleitprogramm zur Ausstellung:

„KEIN LEBEN OHNE WASSER“ 

Vor dem Hintergrund der Ausstellung „Kein Leben ohne Wasser“, fügt sich das Soloprogramm von Ecco Meineke wunderbar ein und setzt es auf seine Weise fort.

 

In einer Art Roadmovie, bestehend aus  1 Mann, 11 Rollen und 7 Songs, treibt es den Helden der Geschichte um den ganzen Erdball, wo er einer Reihe skurriler Gestalten begegnet: Privatisierer spannen ihre Grundschleppnetze aus, Entsorger lassen ihren Müll den Bach runtergehen, aalglatte Menschenfischer und Pipeline-Pimps geben sich das Rohr in die Hand. Staudammbauer und Abfüller frönen ihrer feuchten Träume. Gletscherführer tauchen auf, Eisbären unter und Piraten sind mit von der Partie.

 

 

Ecco Meineke steht seit seinem 17. Lebensjahr auf der Bühne, mit seiner Gitarre, der eigenen Bigband oder mit einem Jazztrio und war sieben Jahre lang Haupttexter der Münchner Lach-und Schiessgesellschaft. Arbeitet als Darsteller, Autor oder Regisseur bei Film, Fernsehen und Theater. www.ecco-meineke.de



Die Veranstaltung wird freundlicherweise unterstützt von der Sparkassen-Kultur-Stiftung Lüchow/Dannenberg. 

 

Sie haben Gelegenheit, etwas zu spenden. Gesammelt wird für den Aufbau einer Schule in Olmos, dem Norden von Peru. Einen Ort, den Adelheid Graf selbst besucht hat. www.kinderhilfeolmos.wordpress.com  Eine Schule für die ärmsten der Kinder in dieser Region, die ohne diese Spenden nicht zur Schule gehen könnten. Geplant ist der Erwerb eines Grunstücks , um die jetzt noch provisorische Schule zu erweitern. Und dafür brauchen wir auch einen BRUNNEN.denn:“kein Leben ohne Wasser.



Knut Schwarting referiert im Kreishaus Lüchow über die Herausforderungen menschenwürdigen Wirtschaftens

"Die Natur hat Eigenrechte über die Nutzungserwägungen des heutigen Menschen hinaus. Die Erde ist zu hüten wie ein Schatz", fordert der langjährige Lüchower Bürgermeister Knut Schwarting. In einem Vortrag am Freitag, dem 27. Juli 2012 um 18 Uhr wird Schwarting einige der Ideen des Wirtschaftswissenschaftlers und Zukunftsforscher Prof. Dr. Franz-Josef Radermacher vorstellen sowie über seine eigenen Erfahrungen in diesem Zusammenhang berichten. Anlass dieser Vortragsveranstaltung ist die aktuelle Kunst-Ausstellung "Kein Leben ohne Wasser", die am gleichen Tag endet.

 

Nach seiner Zeit als Bürgermeister der Stadt Lüchow (von 1991 bis 1996) hat der mittlerweile pensionierte Regierungsschuldirektor Knut Schwarting, der bis heute in Lüchow zuhause ist, einen gewissen Ruf als "Südamerikakenner" erlangt. Seit rund zehn Jahren reist Schwarting mindestens einmal im Jahr nach Südamerika, insbesondere nach Paraguay. Dort engagiert er sich für verschiedene soziale und kulturelle Projekten, darunter eine Schule und eine Augenklinik. Er kennt - wie er sagt - "die Sorgen und Nöte der Menschen vor Ort" und schreibt unter anderem für eine 14tägig in Paraguay erscheinende deutsche Zeitung.

 

Und Schwarting ist inzwischen auch vertraut mit den verheerenden gesellschaftlichen und ökologischen Folgewirkungen, die mit der fortschreitenden wirtschaftlichen Entwicklung in Südamerika einhergehen. Enormer ökonomischer Profit einiger weniger geht mit bitterer Armut eines Großteils der südamerikanischen Bevölkerung einher. Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen wird dem Profit fraglos untergeordnet. Aktuelles Beispiel, das erst Anfang Juli durch die Presse ging, ist der Ausbau der Goldmine Conga in Peru; der Bergbau entzieht der Bevölkerung das Wasser und vergiftet es mit Zyanid und Schwermetallen. In manchen Regionen besteht nur an zwei Stunden pro Tag Zugang zu Wasser, in anderen fehlt das Wasser sogar wochenlang. Auch die Folgen des Fleischkonsums in den westlichen Industrienationen, für die der Regenwald in großem Umfang abgeholzt wird, um das Futtermittel Soja anzubauen, ist hinlänglich bekannt. Nachhaltiges Wirtschaften? Fehlanzeige.

 

Vor welche Herausforderungen uns nachhaltiges Wirtschaften aktuell stellt, wird Knut Schwarting in seinem Vortrag mit weltweiten Beispielen illustrieren.  

 

Im Vorfeld des Vortrags ist das Kreishaus bereits ab 17 Uhr geöffnet. Auf Wunsch führt Adelheid Graf, die Kuratorin der aktuellen Kunst-Ausstellung, Interessierte ein letztes Mal durch die Ausstellung "Kein Leben ohne Wasser".  

 

Der Eintritt zu Ausstellung und Veranstaltung ist frei.



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Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren

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